Futtervorräte überprüfen

Wegen der langanhaltenden Schlechtwetterperiode und der aktuell vielerorts fehlenden Tracht, gehen vielen Völkern die Futtervorräte aus. Überprüfen Sie jetzt bitte all Ihre Völker. Bei Futterknappheit sind die Bienen umgehend zu füttern. Um eine Verfälschung des Honigs auszuschliessen, verwenden Sie am besten Reserve-Futterwaben oder betriebseigenen Honig. Damit ist eine Honigernte zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich.

Nutzen Sie Futterteig (wenn im Volk noch offenes Futter vorhanden ist) oder im Extremfall sogar Flüssigfutter (wenn sich im Volk kein offenes Futter mehr befindet), müssen die Honigräume vorgängig entfernt werden. Diese Futtergaben retten ein Volk vor dem Hungertod. Achten Sie darauf, nur die Mengen zu füttern, die das Volk tatsächlich benötigt. Der Honigraum darf frühstens 2 Wochen nach der letzten Fütterung wieder aufgesetzt werden.

 

Beginnende Schwarmzeit

Die ersten Schwärme sind bereits ausgeflogen. Werden sie nicht eingefangen, gehen sie wegen der fehlenden Varroabehandlung und Futtermangel zu Grunde. Eigene und fremde Schwärme einfangen gehört zur guten imkerlichen Praxis. Mittels Jungvolkbildung wird der Schwarmtrieb der Völker reduziert. 

Anleitung zum Einfangen von Schwärmen: Merkblatt 1.4.6. Natürliche Schwärme  

Weitere Merkblätter zur Jungvolkbildung: www.bienen.ch/merkblatt