Bestäubung

 

  • Bestäubung von Blüten durch Insekten
  • Die größte Zahl der Blütenpflanzen wird von Insekten bestäubt.
  • Ihre Blüten öffnen sich nur, wenn es sonnig und warm ist.
  • Am Abend oder auch wenn die Sonne hinter den Wolken verschwindet, schließen sich die Blütenblätter.
  • Auch bei Kälte, Regen und Tau bleiben die Blüten verschlossen. So ist der Blütenstaub geschützt und kann nicht weggespült werden.
  • Die Blüten haben am meisten Nektar und duften auch am stärksten, wenn ihre Staubgefäße und Stempel reif sind.
  • Mit ihrem Duft und ihren vielfach auch leuchtenden Farben locken sie die Insekten zur Bestäubung an.
  • Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten besuchen die Blüten, um den süßen Nektar aufzusaugen.
  • Aber die Blüten versorgen ihre Besucher nicht nur mit Nahrung, sondern die Besucher helfen ihnen auch bei der Bestäubung.
  • Wenn ein Insekt in eine Blüte krabbelt, um den Nektar zu trinken, bleiben die Pollen (Blütenstaub) an seinem haarigen Körper haften.
  • Mit dem Blütenstaub am Körper fliegt das Insekt auf seiner Nahrungssuche zur nächsten Blüte.
  • Der Blütenstaub, den es mitbringt, bleibt an der klebrigen Narbe hängen und neuer Blütenstaub bleibt an seinem Körper haften.
  • Aus jedem Pollenkorn, das an die Narbe des Stempels gelangt, wächst ein langer Schlauch aus und dringt durch das Innere des Stempels hinunter zu den Samenanlagen der Blüte.
  • Hier vereinigt sich der Inhalt des Pollenkorns mit der Samenanlage. Nach dieser Befruchtung entwickelt sich der Samen und die Staubgefäße und Blütenblätter sterben ab.
  • Der Stempel in der Mitte der verblühten Blume schwillt jetzt zu einer Fruchtkapsel an und umschließt die Samen in seinem Inneren.
  • Diese Fruchtkapsel hat kleine Öffnungen, durch welche die Samen nach unten fallen können.
  • Doch nicht aus allen Samen bilden sich neue Pflanzen, denn viele werden von den Tiere gefressen oder sterben ab.
  • Aber aus einigen dieser Samen wachsen im nächsten Jahr neue Blumen.